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Bei einer Haartransplantation mit Eigenhaar müssen sich Arzt und PatientInnen je nach Ausgangslage zwischen zwei Schönheitsoperations Varianten entscheiden. Zum einen existiert die Streifenentnahme, zum anderen die Entnahme einzelner Wurzeln. Bei der Haartransplantation via Streifenentnahme konzentriert sich der behandelnde Arzt auf den hinteren Haarkranz der PatientInnen. Diese Haarpartie ist nicht vom Haarausfall betroffen, Haare wachsen hier in jedem Fall wieder nach. Während der Haartransplantation entnimmt der Arzt einen ausreichenden Hautstreifen aus dem Hinterkopf, inklusive Haar und Haarwurzeln. Der Arzt achtet bei der Haartransplantation darauf den Streifen entlang der natürlichen Hautlinien laufen zu lassen Dieser Streifen wird anschließend im Labor aufbereitet und danach an den kahlen Stellen eingepflanzt. Bei der Entnahme einzelner Haarwurzeln muss das Areal vor der Haartransplantation kahl rasiert werden. Meist wird ein kleiner Bohrer verwendet, um kleine Hautbereiche mit den jeweiligen Haarwurzeln zu präparieren. Die aufbereiteten Haarwurzeln werden dann ebenfalls ins kahle Gebiet eingesetzt. Der Nachteil dieser Form der Haartransplantation ist die großflächige Verteilung. Eine Korrektur der vorherigen Haartransplantation könnte sich im zweiten Versuch schwierig gestalten.
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