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Inwieweit eine bestimmte Ausgangslage der PatientInnen eine Indikation für eine Haartransplantation ist, kann nicht pauschal beurteilt werden. PatientInnen sind unterschiedlich. Auch Schamgrenzen unterscheiden sich, Wann ist also eine Haartransplantation angezeigt? Genau dann, wenn sich PatientInnen nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Wenn der kontrollierende Griff an den Kopf Überhand nimmt und die Bürste mit Argwohn „enthaart“ wird. Kurzum: Wenn der Haarausfall langsam auf die Psyche schlägt. Noch vor einigen Jahren war eine Haartransplantation undenkbar. Als diese dann möglich wurde, war der Prozess der Haartransplantation sehr langwierig und teilweise schmerzhaft. Heute ist eine Haartransplantation viel unkomplizierter durchführbar als noch vor einigen Jahren. Somit öffnen sich PatientInnen dem Gedanken an eine Haartransplantation immer schneller. Schließlich ist sie der geeignete Weg zu vollem und kräftigem Haar. Eine Wartehaltung ist hier nicht angezeigt. Schließlich ist mit neuem Haarwachstum an den betroffenen Stellen nicht zu rechnen, eine Haartransplantation also die einzige Möglichkeit.
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